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Dienerin Gottes - Sr. M. Dulcissima

Am 18. Februar 1999 wurde in der Diözese Kattowitz (Katowice) in Hohenbirken (Brzezie) der Seligsprechungsprozess für Sr. M. Dulcissima Hoffmann aus unserer Kongregation eröffnet. Seitdem trägt sie den Titel „Dienerin Gottes“.

Sie wurde am 07. Februar 1910 in Eintrachthütte (Zgoda) geboren und auf den Namen Helena getauft. Durch die Niederlassung der Marienschwestern in Zgoda lernte Helena die Kongregation kennen und trat nach einigen Schwierigkeiten 1928 in die Kandidatur in Breslau (Wroclaw) ein.

Bald zeigten sich Anzeichen einer schweren Erkrankung. Obwohl dies normalerweise ein Hindernis für die Aufnahme war, stimmte die Generaloberin ihrer Einkleidung 1929 zu. Schwester M. Dulcissima, wie sie nun hieß, nahm ihr Leiden bewusst an und opferte es für die Kongregation auf. Nach langwierigen Untersuchungen stellte sich ein Gehirntumor heraus, dessen Operation gefährlich und wenig Erfolg versprechend war.

Das Leben von Schwester Dulcissima war von übernatürlichen Erscheinungen begleitet. Seit ihrer Kindheit erschien ihr im Traum die heilige Theresia von Lisieux und leitete sie im geistlichen Leben an. Am 18. April 1932 legte sie im Noviziatshaus in Neisse (Nysa) die erste Profess und am 18. April 1935 in Brzezie die ewige Profess ab. Ihre Beschwerden blieben und sie starb dort am 18. April 1936.

Die Bevölkerung verehrte Schwester Dulcissima sofort als Heilige und es gibt zahlreiche Gebetserhörungen auf ihre Fürbitte hin. Sie wird auch als „Kreuzesbraut“ verehrt.

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