Aktuelles

Neue Schwestern in Tansania

Unsere Kongregation in Tansania (Afrika) wächst.  Am 28. August 2017 begannen vier junge...

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Generalkapitel 2017

Vom 2. bis 18. Mai 2017 fand in Berlin das Generalkapitel unserer Kongregation statt. Es stand...

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Provinzkapitel der Deutschen Provinz 2016

Vom 28. September bis zum 02. Oktober 2016 fand im Kloster St. Augustinus in Berlin-Lankwitz das...

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Tansania und anstehende Provinzkapitel

Am 28. August haben in der Region Tansania: 4 Schwestern ihre 1. Profess abgelegt sowie 3...

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Neue Filiale in Tansania

Am 04. Januar 2016 haben die Marienschwestern in Tansania in Kongwa, Tansania, eine neue Filiale...

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Unser Stifter Pfarrer Johannes Schneider

Unsere Kongregation wurde von dem Breslauer Diözesanpriester Johannes Schneider ins Leben gerufen. Er gehörte zu den sozial engagierten Priestern des 19. Jahrhunderts. Die Sozialreformer Adolf Kolping (Köln), Eduard Müller (Berlin) und Wilhelm Ketteler (Mainz) waren seine Zeitgenossen.

Johannes Schneider stammte aus Dittmannsdorf (Mieszkowice) in Schlesien, wo er am 11. Januar 1824 als Sohn einer armen Landarbeiterfamilie geboren wurde. Sein Heimatpfarrer ermöglichte ihm den Besuch des Gymnasiums in Neisse (Nysa). Nach dem Theologiestudium in Breslau (Wroclaw) wurde er dort am 1. Juli 1849 zum Priester geweiht.

Johannes Schneider war sozial-karitativ sehr aufgeschlossen und erhielt 1854 den bischöflichen Auftrag zur Gründung eines Vereins, der sich der sozial gefährdeten Dienstmädchen annehmen sollte. Diese kamen als Jugendliche, zum Teil noch als Kinder, in die Stadt. Bei der Suche nach Arbeit und Unterkunft waren sie auf sich allein gestellt und wurden oft zur Prostitution gezwungen. Er gründete zur Behebung dieser Missstände, und um den Mädchen zu helfen, den Marienverein. Aus ihm entwickelte sich die Kongregation der Marienschwestern.

Die hohen Anforderungen, die Johannes Schneider an die Mitarbeiterinnen stellte und die kirchenrechtlich ungesicherte Stellung des Marienstiftes bewirkten eine starke Fluktuation unter den Schwestern. Noch kurz vor seinem Tode, er starb am 7. Dezember 1876, erhielt er den ministeriellen Bescheid, dass sein Werk nicht unter die Kulturkampfgesetze fiel und weiter bestehen konnte.

Johannes Schneider hinterließ eine kirchlich noch nicht anerkannte Gemeinschaft von nur neun Schwestern. Aus diesen bescheidenen Anfängen ist unsere Kongregation entstanden. Unser Stifter hatte viele Schwierigkeiten zu überwinden, ertrug Verkennung und Verleumdung in heroischer Liebe und ließ sich nicht entmutigen. Sein Leben war geprägt von großer Armut, Einfachheit und einem unerschütterlichen Gottvertrauen. Sein Versprechen: „Ich werde über Euch wachen!“ haben wir immer gespürt. Am 16. Mai 2001 wurde in Breslau der Seligsprechungsprozess unseres Stifters eröffnet und er erhielt den Titel „Diener Gottes“.


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© Casa Generalizia, Suore di Maria Immacolata, Roma